Tipps zur Auswahl eines E-Bikes

Das Geschäft mit Elektrofahrrädern boomt. Wurden 2011 noch ca. 310.000 Fahrräder mit Motorunterstützung in Deutschland verkauft, so waren es 2012 bereits rund 400.000. Die Zahlen für 2013 sind noch nicht bekannt, es wird jedoch eine weitere Steigerung erwartet.

Mich interessiert das Thema E-Bikes immer mehr. Der Großteil oben genannter Verkaufszahlen entfällt natürlich auf Pedelecs und S-Pedelecs (schnelle Pedelecs), die hauptsächlich genutzt werden, um damit zur Arbeit zu fahren oder den Einkauf zu erledigen. Die Rede ist von City- oder Trekking-Rädern. Diese Fahrräder sind ja mittlerweile von der Technik her soweit fortgeschritten, dass man als umweltbewusster Mensch sein Auto durch ein Elektrofahrrad ersetzen könnte. Ob man das möchte, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Zumindest wenn man in Städten oder Ballungsgebieten wohnt, sollte man sich diese Überlegung aber einmal genauer durch den Kopf gehen lassen. Denn ein E-Bike verursacht im Gegensatz zum Auto nur geringe monatliche Kosten.

Abbildung eines Elektro-Mountainbikes

Kann sich sehen lassen: E-Bike Haibike XDuro NDuro Pro

Es gibt jedoch inzwischen auch Mountainbikes mit Elektromotor. Vor allem Haibike hat eine Vorreiterrolle im MTB-Bereich eingenommen. Anfangs noch belächelt, sehen die 2014er Modelle gar nicht mehr schlecht aus und auch der Motor fällt nicht mehr so stark auf, wie noch in den Vorjahren. Zuletzt wurde sogar ein 170mm-Freeride-Fully mit Elektromotor von Haibike auf den Markt gebracht. Man sieht – da geht noch einiges. In einschlägigen Mountainbike-Foren wie MTB-News.de kann man auch immer mehr positive Berichte über die E-Mountainbikes lesen.

Will man ein E Bike kaufen, müssen einige Dinge beachtet werden. Zuallererst muss man sich über den Einsatzbereich Gedanken machen. Will man eher den Arbeitsweg zurücklegen und Besorgungen tätigen? Klar, dass man das mit einem E-Mountainbike eher schlecht machen kann. Anderseits kann man mit einem Trekking-Pedelec aber auch schlecht durch den Wahl heizen und Trails rocken. Hier gilt es, sich vorher ein Anforderungsprofil für das anzuschaffende Bike zu überlegen.

Dazu gehört auch, sich Gedanken über die Reichweite zu machen. Will ich lange Touren fahren oder eher kürzere Strecken innerstädtisch zurück legen? Für ausgedehnte Touren und Langstrecken gibt es sogar E-Bikes mit einem zweiten, zuschaltbaren Akku, um die Reichweite zu erhöhen.

Weitere Unterscheidungsmerkmale sind Gewicht und Antriebskonzept. Wer oft Treppen überwinden muss, um zum Beispiel zur U-Bahn zu kommen, sollte eher ein leichtes E-Bike kaufen. Leider bewegen wir uns hier um 25kg, von leicht kann da wohl kaum gesprochen werden. Wenn man dann ein E-Bike kauft, das nur 20kg wiegt, dann macht sich der Unterschied beim Tragen schon bemerkbar. Das Antriebskonzept ist vor allem für sportliche Fahrer interessant. Zum Beispiel haben Elektro-Mountainbikes den Motor immer hinten. Wäre er im Vorderrad verbaut, wäre das Bike bei hohen Geschwindigkeiten und in Kurven nicht spurtreu und unsicher. Der Vorderradmotor ist eher für Trekkingräder gedacht, da hier dann im Hinterrad Nabenschaltung und Rücktrittbremse verbaut werden können. Weiterhin gibt es noch das Mittelmotor-Konzept, das viel Komfort bietet und einen guten Schwerpunkt erzeugt.

Nach den grundsätzlichen Überlegungen muss das richtige und passende Modell ausgewählt werden. Der E Bike Preisvergleich bietet hier einen guten Marktüberblick. Je nach bevorzugter Marke oder Preisbereich werden die jeweiligen Modelle angezeigt und die Preise können verglichen werden. Hat man sich entschieden, kann man sich zu einem Shop weiterleiten lassen und bequem von zu Hause aus ein neues Elektrofahrrad bestellen.

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